in Bewegung bleiben

Nicht selten stellen sich mit zunehmendem Alter Einschränkungen in der Bewegung bzw. der körperlichen Mobilität ein: Gangunsicherheiten, schwindende Kräfte, die Ausdauer lässt nach, Schmerzen treten auf oder auch Ängste.

In Bewegung zu bleiben, ist jedoch ein wesentlicher Wohlfühlfaktor nicht nur im Prozess des Älterwerdens. Es schafft Freiräume, sorgt für frischen Wind um die Nase, schenkt kleine Glücksmomente in der Natur, bringt uns Menschen näher, fördert Geist und Körper und regt nicht zuletzt unsere Abwehrkräfte und den Stoffwechsel an.

Wenn der Körper nicht mehr kann oder der Geist zunehmend unsicher wird, gibt es zahlreiche Mobilitätshilfen, die ein dahingehend selbstbestimmtes Leben auch weiterhin ermöglichen.

Bleiben Sie in Bewegung, ganz gleich auf welche Weise!

So gleicht ein Gehstock leichte Gangunsicher-heiten aus, stützt den Betroffenen und entlastet schmerzende Gelenke. Vom Faltstock für die Handtasche, mit Metallspitze im Gelände oder gummiertem Fuß für harte Böden bis hin zu Stöcken mit drei „Füßen“ – je nach persön-lichem Anspruch gibt es zahlreiche Modelle. Unterarmgehstützen oder sog. „Krücken“ geben dem Betroffenen noch zuverlässigeren Halt.
Die eher einseitige Belastung kann sich mit der Zeit nachteilig auf Gelenke und Haltung auswirken.

Gehstock Park

Sogenannte Gehgestelle helfen nach Unfällen oder Schlaganfällen, auf die Beine zu kommen und das sichere Laufen wieder zu erlernen. Gummifüße verhindern das Wegrutschen. Die Geschwin-digkeit kann problemlos den persönlichen Fähigkeiten angepasst werden. Zum Vorwärtskommen muss es jedoch immer wieder angehoben und versetzt werden, was durchaus kräftezehrend sein kann.

Rollatoren bieten sowohl Sicherheit als auch Entlastung, körperlich und geistig. Man kann sich mit beiden Armen aufstützen, bei Bedarf auf der integrierten Sitzfläche ausruhen und den Einkaufsbeutel anhängen oder in einem Körb-chen verstauen. Durch montierte Bremsen wird es auch bergab nicht gefährlich.
Der gesamte Stützapparat im Oberkörper ist gefordert, was zu Verspannungen und Fehl-haltungen führen kann, die Gelenke der unteren Körperhälfte hingegen werden entlastet.
Der Fachhandel bietet verschiedene Modelle für Innen und Außen, auch faltbare, in verschiedenen Preislagen an.

Sind die Gehfähigkeiten ganz oder zumindest auf längeren Strecken stark eingeschränkt, ist sicher ein Rollstuhl das Mittel der ersten Wahl. Die damit verbundenen Fortbewegungsmöglichkeiten sind ebenso vielfältig wie die angebotenen Modelle und reichen von: selbständig durch die eigene Arm-kraft, über Schieben durch eine zweite Person bis hin zu Elektromodellen, die per Knopfdruck zu bedienen sind.

Elektromobile oder –scooter gelten sicher als Mercedes unter den Mobilitätshilfen. Mit ihnen können Betroffene mühelos längere Strecken zurücklegen, Einkäufe erledigen oder auch am sozialen Leben etwas abseits der eigenen vier Wände teilhaben.
Sie sind jedoch eher sperrig und benötigen einen entsprechenden Stellplatz. Auch der Anschaffungspreis ist nicht ohne.
Wie bei allen Hilfsmitteln tragen die Krankenkassen auch hier die Kosten, ganz oder zumindest teilweise – nach ärztlicher Verordnung, bei medizinischer Notwendigkeit und unter genauer Betrachtung der persönlichen Umstände.

Bewegung Scooter

Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten, bleiben Sie oder werden Sie wieder mobil und damit Teil des gesellschaftlichen Lebens. Gern beraten wir Sie bezüglich der Anschaffung, Kostenübernahme oder verraten Ihnen, wo Sie die schönste Bank im MüGa finden.

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Über die Autorin
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Daniela Fischbach

Freiberufliche Texterin bei Texterei Wortgewand

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