Die Medien warnen auch für 2025 vor einem Rekord-Sommer – heiße Tage, laue Nächte, schwüle Nachmittagsstunden und dazu Gewitterneigung.
Während die Kids sich auf die Ferien und das Freibad freuen, fiebern die Eltern dem langersehnten Erholungsurlaub entgegen. Vor allem Senioren betrachten die nächsten Monate jedoch mit eher gemischten Gefühlen, denn ihnen macht die Hitze mitunter schwer zu schaffen. Oft haben sie Vorerkrankungen zu beklagen, die den Organismus ohnehin schon belasten. Hinzu kommt, dass der Körper seine Temperatur weniger gut regulieren kann. Der Stoffwechsel ist träge und das Herz-Kreislauf-System arbeitet langsamer. Durstgefühl und Wärmeempfinden sind nicht selten gestört. Schnell drohen daher Erschöpfungszustände, Dehydrierung oder Kreislaufprobleme.
Nach dem Motto „Vorbeugen ist besser als heilen!“, haben wir für Sie einige Ratschläge parat, mit denen Sie großer Hitze garantiert trotzen und heiße Sommertage unbeschwerter genießen können:
- Zwischen 11 und 16 Uhr empfiehlt es sich, im Haus zu bleiben. Während dieser Zeit werden oft die höchsten Temperaturen gemessen, zudem ist die UV-Belastung groß.
- Achten Sie auf ausreichenden Sonnenschutz in Form von Sonnencreme, -brille und einer großzügigen Kopfbedeckung.
- Lüften Sie nur nachts und am besten sperrangelweit, um Wohn- und vor allem Schlafräume kühl zu halten. Tagsüber sollten die Fenster geschlossen und Jalousien unten bleiben.
- Lauwarme Duschen oder Bäder sowie feuchte Umschläge halten den Körper auch bei großer Hitze kühl und erfrischen zwischendurch.
- Luftige, atmungsaktive Kleidung erzeugt ein angenehmes Tragegefühl und wirkt einem Wärmestau entgegen.
- Trinken, trinken, trinken! Mindestens 2-3 Liter Wasser, Tee oder leichte Saftschorlen werden empfohlen. Koffein und Alkohol wird eine dehydrierende Wirkung nachgesagt. Halten Sie daher mit diesen Maß.
- Leichte, obst- oder gemüsebasierte und wasserreiche Speisen (Suppen, Smoothies, saftiges Obst) belasten den Organismus am wenigsten und hydrieren zusätzlich.
- Vermeiden Sie körperliche Anstrengung, vor allem in der Mittagshitze. Spaziergänge im Schatten, in Wäldern, Parks oder kühlen Tälern sind erlaubt und wünschenswert.
- Kurzatmigkeit, erhöhte Temperatur, Schwindel oder Übelkeit sollten Sie beobachten und ggf. einen Arzt zu Rate ziehen.
- Wenn Bewusstseinsstörungen, extremer Blutdruck oder Atemnot auftreten, rufen Sie sofort den Notarzt!
Wenngleich die oberste Regel lautet, zunächst gut auf sich selbst zu achten, möchten wir Ihnen darüber hinaus ans Herz legen, auch nach Ihrem Gegenüber, Ihrem Nebenmann oder Ihrer Nachbarin zu schauen und lieber einmal mehr nach deren Befinden zu fragen, als einmal zu wenig. Manchmal kann man mit derart umsichtigem Verhalten ein Leben retten.
(Das gilt natürlich nicht nur für Extremwetterlagen.)





