Im Durchschnitt schläft ein Erwachsener ca. 7,5 Stunden am Tag.
Dabei variiert das individuelle Schlafbedürfnis sehr stark. Es gibt Wenig- oder Vielschläfer und die dazwischen; außerdem Lerchen, Tauben und Eulen.
Während Kleinkinder noch die meiste Zeit des Tages schlafen, verkürzt sich unser Schlafbedürfnis mit dem Älterwerden. Mit dem Ende der Pubertät haben wir unseren ganz persönlichen Durchschnittswert gefunden, der uns auf Leb‘zeit, mal mehr, mal weniger, begleiten wird.
Senioren wird nachgesagt, dass sie weniger Schlaf brauchen. Das stimmt jedoch nicht. Mit zunehmendem Alter nimmt hingegen der Anteil des Tiefschlafs ab, der Schlaf wird als weniger erholsam empfunden und nicht selten stellen sich Schlafstörungen ein. Frühes Erwachen wird daher oft mit einem Mittagsschläfchen kompensiert.
Neben zahlreichen organischen Ursachen, die sich im Laufe unseres Lebens abzeichnen können (z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schmerzzustände oder Schlafapnoe), sind oft auch psychische Probleme ursächlich für anhaltende Schlafprobleme. Betroffene berichten unter anderem von Ängsten oder leiden an Demenz.
Nicht selten greifen sie gequält zu Schlafmitteln oder einem Glas Rotwein. Beides ist auf Dauer nicht zu empfehlen. Zwar garantieren diese Einschlafhilfen einen tiefen Schlaf, der jedoch oft traumlos ist und somit wenig erholsam.
Natürliche Mittel wie Hopfen, Baldrian, Melisse oder Lavendel (als Tee, im Badezusatz oder eingenäht in ein Kräuterkissen) bewirken alternativ Wunder.
Eine gute Schlafhygiene ist wichtig!
- Schweres Essen vor dem Zubett-gehen verhindert, dass unser Körper zur Ruhe kommt.
- Meiden Sie koffeinhaltige Getränke nach 17 Uhr.
- Auf Alkohol ist generell lieber zu verzichten.
- Die Schlafumgebung sollte möglichst kühl und dunkel sein sowie eine behagliche Atmosphäre bieten.
- Ein gleichbleibender Schlaf-Wach-Rhythmus signalisiert Körper und Geist, wann Schlafenszeit ist.
- Ausreichend Bewegung am Tag sichert einen besseren Schlaf.
- Ein beruhigendes Abendritual (Lesen, ruhige Musik, eine Tasse Tee…) lässt den Tag sanft ausklingen.
- Auch Entspannungstechniken verhelfen zur inneren Ruhe.
Wie Sie sehen, gibt es zahlreiche Mittel und Wege, um Schlafstörungen auf gesunde Weise zu begegnen. Lassen Sie sich weiterführend von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.





